Bei VPS vs. dediziertem Hosting geht es um eine einzige Frage: Wie viel vom Server gehört dir? Ein Virtual Private Server (VPS) gibt dir einen privaten, abgetrennten Teil einer gemeinsam genutzten physischen Maschine – ein günstiger Mittelweg für wachsende Websites. Dediziertes Hosting gibt dir den gesamten physischen Server, mit der Leistung, Isolation und Kontrolle, die Websites mit hohem Traffic brauchen.

Im Kindergarten wurden wir alle zum Teilen ermutigt, und das war eine schöne Idee. Als Erwachsene lernen wir, dass ein bisschen Egoismus auch seine Vorteile hat.

Damit das klar ist: Es geht hier nicht wirklich um Großzügigkeit. Es geht um Webhosting.

Shared Hosting ist ideal, wenn du gerade erst anfängst. Doch wenn dein Unternehmen wächst, merkst du vielleicht bald, dass deine Website nach mehr Ressourcen verlangt – ein sicheres Zeichen, dass es Zeit für ein Upgrade ist.

Ein anderer Hosting-Tarif kann schnellere Ladezeiten, weniger Ausfallzeiten und mehr Sicherheit bieten. Die Kunst besteht darin, die richtige Hosting-Option für deine Website zu finden.

Vergleich von Hosting-Optionen: geteilte Server vs.

Sowohl ein Virtual Private Server (VPS) als auch dediziertes Hosting geben dir einen eigenen, anpassbaren Server, getrennt von anderen Websites. Ein VPS ist die günstigere Option und bildet einen Mittelweg zwischen geteilten und dedizierten Servern. Dediziertes Hosting bietet dagegen umfangreichere Ressourcen, um hohen Web-Traffic zu bewältigen.

In diesem Beitrag gehen wir alle wichtigen Unterschiede zwischen VPS und dediziertem Hosting durch. Danach zeigen wir dir, wie du den besten Hosting-Tarif für deine Anforderungen auswählst.

Los geht’s!

Was ist VPS-Hosting und worin unterscheidet es sich?

Noch bevor du mit dem Aufbau und Design deiner Website beginnst, lohnt es sich, über Webhosting nachzudenken.

Wenn du dich bei einem Hosting-Anbieter anmeldest, kaufst du im Grunde Speicherplatz auf einem Server, auf dem deine Website liegt. Es gibt unzählige Arten von Hosting-Tarifen, und jeder bietet etwas anderes.

Viele Einsteiger beginnen mit Shared Hosting. Dabei liegt deine Website auf demselben Server wie mehrere andere Websites – ein bisschen wie in einem Mehrfamilienhaus. Mit einem Shared Hosting-Tarif teilst du dir die Ressourcen mit anderen Nutzern, was ihn zur günstigsten Option macht.

Eine Stufe über Shared Hosting steht der Virtual Private Server.

Wie bei Shared Hosting teilst du dir beim VPS-Hosting einen physischen Server. Der Anbieter installiert jedoch eine virtuelle Hosting-Umgebung auf dem Betriebssystem des Servers. So erhält deine Website eigene, fest zugewiesene Ressourcen – sozusagen eine virtuelle Eigentumswohnung.

Ein VPS nutzt einen Hypervisor, um für jede Website auf dem Server eine virtuelle Maschine zu erstellen. Einfach gesagt: Deine Website liegt auf einem geteilten Server, hat aber ihre eigenen, abgetrennten Ressourcen.

Mit VPS-Hosting bekommst du viele Vorteile eines dedizierten Servers, aber ohne den höheren Preis. Das macht es zu einer kosteneffizienten Option für wachsende Websites. VPS-Tarife können außerdem unbegrenzte Bandbreite (bei DreamHost mit Überschreitungsgebühren von 0 $), dedizierten Speicherplatz, ein eigenes Betriebssystem und skalierbaren Arbeitsspeicher (RAM) umfassen.

Vorteile:

  • Kosteneffizienter als dediziertes Hosting
  • Bessere Leistung als einfaches Shared Hosting
  • Skalierbare Ressourcen (z. B. RAM)
  • Oft inklusive unbegrenzter Bandbreite
  • Eigenes Betriebssystem
  • Geeignet für wachsende Websites

Nachteile:

  • Teilt sich weiterhin einen physischen Server mit anderen Nutzern
  • Weniger Kontrolle über die Hardware als bei dediziertem Hosting
  • Möglicherweise geringere Leistung als bei dediziertem Hosting

Was ist dediziertes Hosting und wann brauchst du es?

Mit einem VPS teilst du dir weiterhin einen Server, aber mit einem dedizierten Hosting-Konto übernimmst du die Kontrolle über einen ganzen Server. Das ist, als würdest du deine eigene tropische Insel mit allen möglichen Ressourcen mieten.

Auch wenn es eine relativ teure Option ist, kann diese Art von Setup deine Ladezeiten deutlich verbessern – und deinen Kunden ein angenehmes Website-Erlebnis bieten. Schnellere Ladezeiten können sich sogar direkt auf deine Conversion-Rate auswirken: Die von Google in Auftrag gegebene Studie Milliseconds Make Millions (Deloitte und 55, 2020) ergab, dass eine um 0,1 Sekunden schnellere mobile Website dazu führte, dass Kunden im Einzelhandel 9,2 % mehr ausgaben.

Außerdem kannst du die Software und die physische Hardware deines Servers an deine Hosting-Anforderungen anpassen.

Der größte Nachteil von dediziertem Hosting sind die hohen Kosten. Ein dedizierter Server kann teuer sein, vor allem im Vergleich zum günstigen Shared Hosting und VPS-Hosting. Außerdem bist du selbst für die Konfiguration und Wartung deines Servers verantwortlich, sofern du keinen verwalteten dedizierten Tarif wählst.

Vorteile:

  • Volle Kontrolle über einen ganzen Server
  • Deutlich schnellere Ladezeiten
  • Anpassbare Software und Hardware
  • Ideal für Websites mit hohem Traffic oder hohem Ressourcenbedarf

Nachteile:

  • Relativ teure Option
  • Mehr Verantwortung für die Wartung
  • Erfordert mehr technisches Wissen für die Konfiguration
  • Für kleinere Websites oder Unternehmen möglicherweise überdimensioniert

Verwaltetes vs. nicht verwaltetes Hosting: Wer betreibt den Server?

Bevor du technische Daten vergleichst, solltest du entscheiden, wer die Maschine betreuen soll. VPS und dedizierte Server gibt es jeweils in zwei Varianten:

  • Verwaltet: Der Anbieter kümmert sich um Serveradministration, Wartung und Sicherheit, sodass du dich auf deine Website konzentrieren kannst statt auf System-Updates. Verwaltetes VPS von DreamHost funktioniert genau so, und die dedizierten Server von DreamHost sind vollständig verwaltet und werden rund um die Uhr von unseren eigenen Experten überwacht.
  • Nicht verwaltet (selbstverwaltet): Du bekommst Root-Zugriff auf den Server und kümmerst dich selbst um die Administration (Betriebssystem-Updates, Sicherheitspatches und Softwareinstallationen). Das ist in der Regel günstiger und flexibler, setzt aber voraus, dass du dich auf der Linux-Kommandozeile sicher bewegst. Die selbstverwalteten VPS-Tarife von DreamHost folgen diesem Ansatz.

Wenn du keinen Sysadmin hast (und auch keiner werden willst), ist verwaltetes Hosting den Aufpreis wert. Wenn du die volle Kontrolle willst, bekommst du sie mit einem selbstverwalteten Tarif.

VPS vs. dediziertes Hosting im direkten Vergleich

Bisher haben wir VPS und dediziertem Hosting nur die Hand geschüttelt. Mehr als flüchtige Bekannte sind sie noch nicht.

Bevor du dich auf einen der beiden Hosting-Tarife festlegst, lohnt es sich, sie besser kennenzulernen. Das machen wir jetzt!

1. Sicherheit und Leistung

Balkenvergleich: VPS erreicht 2/3 und dediziertes Hosting 3/3 bei Leistung und Sicherheit

Sowohl VPS-Tarife als auch dedizierte Hosting-Tarife bieten mehr Sicherheit und Leistung als normales Shared Hosting. Der Unterschied liegt im Umfang des Upgrades.

Mit einem VPS-Hosting-Tarif erhältst du einen abgetrennten Bereich auf einem Server und fest zugewiesene Ressourcen. Du kannst also mit schnelleren Ladezeiten und weniger Ausfallzeiten rechnen.

VPS-Hosting ist auch grundsätzlich sicher, vor allem, wenn du dich für einen Tarif mit verwaltetem VPS von DreamHost entscheidest.

Im Vergleich dazu ist das Hosting deiner Website auf einem dedizierten Tarif deutlich sicherer. Da deine Server-Hardware und -Software isoliert sind, schließt du das Risiko aus, dass benachbarte Websites deinen Server beeinträchtigen (gegen direkte Angriffe braucht dein Server trotzdem eigene Schutzmaßnahmen). Außerdem kannst du eigene Sicherheitsmaßnahmen umsetzen, etwa Firewalls, Anti-Malware-Systeme und Schutz vor Distributed-Denial-of-Service-Angriffen (DDoS).

Das ist im geschäftlichen Umfeld wichtig, vor allem weil Sicherheitsvorfälle sehr teuer werden können – ob unbefugter Zugriff auf geistiges Eigentum oder der Diebstahl sensibler Kundendaten. Das allein kann schon Grund genug sein, in eine isolierte Hosting-Umgebung zu investieren.

Auch bei der Leistung bietet dediziertes Hosting Vorteile. Ein dedizierter Server ist die beste Option, um hohen Web-Traffic und viele Kundentransaktionen zu bewältigen, weil dir CPU-Leistung, RAM und Bandbreite allein zur Verfügung stehen.

Damit du die Unterschiede in Zahlen siehst, hier ein Vergleich der aktuellen VPS- und dedizierten Tarife von DreamHost (Stand der technischen Daten: Juli 2026):

MerkmalDreamHost VPSDedizierter Server von DreamHost
Prozessoren2–8 vCPUs (AMD EPYC)6 oder 12 Kerne (AMD EPYC)
RAM4 GB bis 32 GB16 GB bis 128 GB
Speicherplatz75 GB bis 450 GB NVMe-SSD480 GB bis 1.920 GB SSD
BandbreiteUnbegrenzt, mit Überschreitungsgebühren von 0 $Unbegrenzt
SicherheitVirtualisierte Isolation und DDoS-SchutzIsolation durch exklusive Nutzung, DDoS-Schutz und eine dedizierte Firewall

2. Anpassbarkeit

Balkenvergleich: VPS erreicht 2/3 und dediziertes Hosting 3/3 bei der Anpassbarkeit

Die Anpassung deiner Hosting-Umgebung ist unverzichtbar, wenn du große Pläne hast oder deine Website schnell wächst.

Auf einem VPS gehostete Websites bieten mehr Flexibilität als Shared Hosting. Nachdem du einen Virtual Private Server eingerichtet hast, kannst du auf deine Dateien zugreifen und jede Software installieren, die du für deine Website brauchst.

Das ist ein guter Anfang. Für größere, komplexere Webprojekte brauchst du aber möglicherweise deutlich mehr Anpassungsmöglichkeiten.

Mit dediziertem Hosting kannst du deinen Server genau an deine Anforderungen anpassen. Du kannst zum Beispiel deine Server-Software austauschen und die Hardware-Konfiguration ändern. Du kannst sogar ein komplett anderes Betriebssystem installieren.

Mit anderen Worten: Ein dedizierter Server ist unverzichtbar, wenn du sehr umfangreiche oder sehr spezielle Anforderungen hast.

Sehen wir uns ein paar konkrete Beispiele an. So sieht die Anpassung bei einem VPS aus:

  • E-Commerce: Wenn dein kleiner Onlineshop zu einer beliebten Marke heranwächst, möchtest du vielleicht spezielle E-Commerce-Software installieren und dein Hosting-Konto für Produktkataloge optimieren.
  • Individuelle Web-Apps: Auf einem VPS kannst du bestimmte Programmiersprachen, Frameworks und Datenbanken wie Python, Django und MySQL installieren und konfigurieren.
  • CMS-Optimierung: Die meisten gängigen Content-Management-Systeme (CMS) laufen problemlos auf Shared Hosting, aber mit VPS-Hosting kannst du deinen Tarif gezielt für das System deiner Wahl optimieren.
  • Mehr als Websites: Auf einem VPS kannst du genauso gut Gameserver, Datenbanken, E-Mail-Server sowie Entwicklungs- oder Testumgebungen betreiben.

Dediziertes Hosting ist dagegen eine gute Wahl für diese Anwendungsfälle:

  • Websites mit hohem Traffic: Nachrichtenseiten, Online-Gaming-Plattformen oder große E-Commerce-Shops, die Traffic-Spitzen bewältigen müssen. Mit einem dedizierten Server kannst du die Hardware-Konfiguration anpassen und spezielle Software für Lastverteilung, Caching und Content Delivery Networks (CDNs) installieren.
  • Komplexe Webanwendungen: Unternehmensanwendungen mit komplexen Anforderungen (etwa Datenverarbeitung in Echtzeit) brauchen oft genau die Flexibilität, die dediziertes Hosting bietet.
  • Spezielle Anforderungen: Manche Unternehmen brauchen für ihren Arbeitsalltag besondere Hardware- oder Software-Konfigurationen. Ein wissenschaftliches Forschungsinstitut benötigt zum Beispiel vielleicht einen Server mit speziellen Grafikprozessoren (GPUs) für die Datenanalyse – und heutzutage mieten Teams immer häufiger dedizierte Server mit GPUs, um KI-Modelle selbst zu hosten oder zu feintunen.

3. Skalierbarkeit

Balkenvergleich: VPS erreicht 2/3 und dediziertes Hosting 3/3 bei der Skalierbarkeit

Wenn deine Website wachsen soll, brauchst du ein Hosting-Paket, das mit der Nachfrage mithalten kann.

Auf einem Virtual Private Server kannst du CPU, Speicherplatz und Arbeitsspeicher bei Bedarf erhöhen. Das ist eine gute Option für mittelgroße Websites, die mit der Zeit wachsen wollen. Mit VPS-Hosting skalierst du deine Server-Ressourcen, indem du beim Wachsen in eine höhere Tarifstufe wechselst.

Die VPS-Hosting-Tarife von DreamHost bieten zum Beispiel unterschiedlich viel RAM. Der Einstiegstarif startet mit 4 GB RAM, und größere Stufen skalieren bis zu 32 GB, wenn deine Anforderungen wachsen.

Wenn du deinen VPS nicht mehr weiter skalieren kannst, ist es Zeit, über einen dedizierten Server nachzudenken. Dediziertes Hosting bietet so viele Ressourcen, dass du deinen Tarif wahrscheinlich nicht upgraden musst. Mit einem dedizierten Server kannst du dich darauf konzentrieren, deinen Web-Traffic zuverlässig zu bewältigen, statt ständig die Kapazität deines Servers zu erweitern.

Trotzdem kannst du bei Bedarf auf einen größeren Server umziehen oder die Ressourcen eines dedizierten Servers erweitern. Bei der Konfiguration deines Servers wählst du aus, wie viel RAM du für deinen Web-Traffic brauchst. Du kannst eine RAM-Größe über deinem aktuellen Bedarf wählen und hast so Luft nach oben.

4. Preis

Grafik mit Dollarzeichen im Vergleich: VPS erreicht 2/4 und dediziertes Hosting 4/4 beim Preis

In vielen Fällen ist der Preis der wichtigste Unterschied zwischen VPS und dediziertem Hosting. Die Kosten für Webhosting können je nach gewähltem Tarif stark variieren.

VPS-Tarife sind in der Regel ziemlich günstig. Da sich mehrere Websites denselben Server teilen, können Hosting-Anbieter Serverplatz zu einem günstigeren Preis anbieten.

Allerdings kosten VPS-Tarife mehr als Tarife für Shared Hosting. Das siehst du, wenn du auf unserer Website die Preise für Webhosting und VPS-Hosting vergleichst.

Beim dedizierten Hosting bekommst du einen ganzen Server für dich allein, entsprechend höher sind die Kosten. Unsere dedizierten Server von DreamHost können eine effektive Option für größere Websites sein, die mehr Leistung, Kontrolle und Vielseitigkeit brauchen.

Schon unser kleinster Tarif für dediziertes Hosting bietet 16 GB RAM, RAID-1-Speicher, DDoS-Schutz und eine dedizierte Firewall. Mit vollem Root- und SSH-Zugriff kannst du deinen Server ganz einfach an deine Anforderungen anpassen. Im Alltag verwaltest du einen solchen Linux-Server über eine verschlüsselte SSH-Verbindung (Windows-Server nutzen stattdessen RDP). Wenn du eigene virtuelle Maschinen brauchst, kannst du bei vielen dedizierten Tarifen einen Hypervisor installieren und die Hardware in VMs aufteilen.

Wie du siehst, klafft zwischen den Preisen für VPS-Hosting und dediziertes Hosting eine kleine Lücke. Deshalb überspringen manche KMU beide Optionen und ziehen ein drittes Modell in Betracht, das in der Branche verbreitet ist: Cloud-Hosting.

Statt auf einem Teil einer physischen Maschine läuft deine Website beim Cloud-Hosting auf virtuellen Servern, die aus einem verteilten Hardware-Pool bereitgestellt werden. Laut Google Cloud lassen sich die praktischen Unterschiede zu einem klassischen VPS auf drei Punkte zurückführen:

  • Preisgestaltung: Ein VPS kostet einen festen, planbaren Monatsbetrag. Cloud-VMs werden meist nach Verbrauch abgerechnet (Pay-as-you-go). Du zahlst also nur, was du nutzt, aber die Rechnung schwankt mit deinem Traffic.
  • Zuverlässigkeit: Fällt die Hardware unter einer Cloud-VM aus, kann die Workload oft automatisch auf andere Hardware umziehen. Ein klassischer VPS kann dagegen zusammen mit seinem physischen Server ausfallen.
  • Skalierung: Cloud-Ressourcen lassen sich je nach Bedarf fast sofort hoch- oder herunterskalieren, während ein VPS zwischen festen Tarifgrößen wechselt.

Für die meisten wachsenden Websites sind die festen Preise und die Einfachheit eines VPS das bessere Angebot. Cloud-Hosting lohnt sich, wenn dein Traffic wirklich unvorhersehbar ist und du flexible Kapazität dringender brauchst als eine planbare Rechnung.

So wählst du zwischen VPS und dediziertem Hosting

VPS-Hosting vs. dediziertes Hosting: Zusammenfassung

Selbst mit all diesen Informationen kann die Entscheidung zwischen diesen beiden beliebten Hosting-Tarifen knifflig sein. Damit dir die Wahl etwas leichter fällt, haben wir beide Optionen für dich zusammengefasst:

Warum VPS-Hosting?

  • Du hast eine Website für ein kleines oder mittleres Unternehmen.
  • Dein Traffic übersteigt die Besucherlimits eines gemeinsam genutzten Servers.
  • Du brauchst einen günstigen Mittelweg zwischen Shared Hosting und dediziertem Hosting.

Warum dediziertes Hosting?

  • Du betreibst eine Website mit hohem Traffic, etwa einen Onlineshop oder eine Unternehmenswebsite.
  • Deine Website braucht mehr Ressourcen, als ein VPS bereitstellen kann.
  • Du willst einen ganzen Server – verwaltet von DreamHost oder von dir selbst betrieben.

Dediziertes Hosting ist leistungsstark, aber teuer. Wir empfehlen, einen dedizierten Server erst dann in Betracht zu ziehen, wenn du die skalierbaren Ressourcen eines VPS-Tarifs ausgeschöpft hast.

Anzeichen, dass dein VPS zu klein geworden ist

Woran erkennst du, dass du diesen Punkt tatsächlich erreicht hast? Achte auf diese messbaren Anzeichen:

  • Dauerhaft ausgelastete CPU oder RAM: Dein Server läuft schon im Normalbetrieb nahe an seinen Grenzen, nicht nur bei seltenen Lastspitzen.
  • Starke Swap-Nutzung: Der Server greift regelmäßig auf den langsameren, festplattenbasierten Swap-Speicher zurück, weil der physische Arbeitsspeicher erschöpft ist.
  • Verlangsamung bei Traffic-Spitzen: Die Antwortzeiten steigen bei jedem Traffic-Anstieg, selbst nachdem du Caching und Code optimiert hast.
  • Du nutzt bereits den größten Tarif: Du hast den größten VPS-Tarif ausgereizt (bei DreamHost bietet der größte selbstverwaltete Tarif 8 vCPUs und 32 GB RAM) und brauchst trotzdem noch Luft nach oben.

Wenn dir zwei oder mehr dieser Punkte bekannt vorkommen, ist ein dedizierter Server der logische nächste Schritt.

So läuft der Wechsel wirklich ab

Der Wechsel zwischen Hosting-Stufen ist weniger beängstigend, als er klingt. Der typische Ablauf: Du richtest den neuen Server ein, kopierst deine Dateien, Datenbanken und Konfiguration, testest die Website auf der neuen Maschine und aktualisierst dann deine DNS-Einträge, sodass sie auf den neuen Server verweisen. Deine Inhalte und Daten ziehen mit um; Software auf Serverebene wird in der neuen Umgebung meist frisch installiert.

Wenn du sorgfältig vorgehst und den alten Server weiterlaufen lässt, bis die DNS-Änderungen vollständig propagiert sind, klappt der Wechsel mit kaum oder gar keiner sichtbaren Ausfallzeit. Und wenn du das nicht selbst erledigen möchtest, übernimmt das Support-Team eines Anbieters von verwaltetem Hosting die Migration in der Regel für dich.

Häufige Fragen zu VPS vs. dediziertem Hosting

Ist ein VPS günstiger als ein dedizierter Server?

Ja, in fast allen Fällen. Bei einem VPS teilen sich mehrere Kunden eine physische Maschine, deshalb können Anbieter weniger verlangen. Ein dedizierter Server ist komplett für dich reserviert, und das spiegelt sich im Preis wider. Vergleiche die Tarife für DreamHost VPS und dedizierte Server, um die aktuellen Preise zu sehen.

Wofür wird ein VPS genutzt?

Websites sind der klassische Einsatzzweck, aber auf einem VPS läuft fast jede Art von Workload: Web-Apps und Backends für mobile Apps, Onlineshops, Datenbanken, E-Mail-Server, Gameserver, Entwicklungs- und Testumgebungen sowie selbstgehostete Tools.

Wann sollte ich von einem VPS auf dediziertes Hosting upgraden?

Wenn du den größten VPS-Tarif regelmäßig voll ausreizt. Dauerhaft ausgelastete CPU und RAM, Verlangsamungen bei Traffic-Spitzen und kein größerer Tarif mehr, auf den du wechseln kannst – das sind die klassischen Anzeichen, dass es Zeit für einen dedizierten Server ist.

Kann ich später von einem VPS auf einen dedizierten Server wechseln?

Ja. Deine Dateien, Datenbanken und Konfiguration werden auf den neuen Server kopiert, du testest alles und aktualisierst dann die DNS-Einträge, damit sie auf die neue Maschine zeigen. Bei vielen Anbietern übernimmt das Support-Team die Migration für dich.

Bieten VPS und dedizierte Server Root-Zugriff?

Oft, aber nicht immer. Die selbstverwalteten VPS- und dedizierten Tarife von DreamHost bieten beide vollen Root- und Shell-Zugriff (SSH). Bei verwalteten Tarifen tauschst du etwas Kontrolle auf Systemebene gegen Komfort, weil der Anbieter den Server administriert – prüfe also vor dem Kauf, was ein Tarif enthält.

Upgrade jetzt deinen Hosting-Tarif

Ein Konto für Shared Hosting ist eine tolle Möglichkeit, in die Welt des Webhostings hineinzuschnuppern. Wenn du zum ersten Mal eine Website einrichtest oder vorerst klein bleiben willst, gibt es keinen Grund, mehr Geld auszugeben.

Wenn du aber Großes vorhast, bietet Shared Hosting auf lange Sicht vielleicht nicht die Leistung, Sicherheit und den Speicherplatz, die du brauchst. Mit einem VPS- oder dedizierten Hosting-Tarif kannst du den perfekten digitalen Raum für deine Unternehmenswebsite schaffen.

Zur Erinnerung: Das sind die vier wichtigsten Unterschiede, die du berücksichtigen solltest:

  1. Sicherheit und Leistung: Hier haben dedizierte Hosting-Tarife die Nase vorn, denn sie bieten schnellere Ladezeiten, erweiterte Sicherheit und mehr Ressourcen für deinen Traffic.
  2. Anpassbarkeit: Zwar sind VPS und dediziertes Hosting beide flexibel, aber bei einem dedizierten Server kannst du die Hardware an deine speziellen Anforderungen anpassen.
  3. Skalierbarkeit: Wenn du deine Website mit einem günstigen Server schrittweise wachsen lassen willst, kann VPS-Hosting die bessere Wahl sein. Dediziertes Hosting bietet dafür höhere Ressourcenlimits.
  4. Preis: VPS-Hosting ist deutlich günstiger, weil es sich die Server-Hardware mit anderen Websites teilt.

Egal, ob du dich für VPS oder dediziertes Hosting entscheidest: Bei DreamHost findest du einen Tarif, mit dem deine Website stets optimale Leistung bringt.

Sieh dir noch heute unsere Tarife für verwaltetes VPS und dedizierte Server an!

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